Alltagstaugliche Eleganz – lesander x Jagdzeit

Lesander Scharlaug steht vor einer Fotokulisse mit Zebrafell und Massivholzmöbeln aus Eiche, im Rahmen der Fotostrecke für das Magazin Jagdzeit.
Veröffentlicht von Bernd Kamphuis in der Ausgabe 62 des Magazins Jagdzeit

Nachgefragt bei Lesander Scharlaug, der hochwertige Möbel aus nachhaltig produzierten Materialien herstellt.

Meistens sind Trophäen Schmuckstücke an den Wänden, die zwar den Erleger erfreuen, aber nur wenig praktischen Nutzen haben. Dabei gibt es wunderbare Verwendungsmöglichkeiten, die den Alltag bereichern und verschönern – wie dieser Bericht über ein Zebrafell zeigt, das in ein massives Möbelstück eingearbeitet und so zum Blickfang wird.



Afrika trifft Mecklenburg-Vorpommern

Eine Zebradecke ist immer schön, nie gleich und steht sinnbildlich für eine der vielen Formen der Perfektion, wie sie nur die Natur hervorzubringen vermag. Für den Jäger ist sie zudem eine einzigartige Erinnerung an die erlebte Jagd. Wenn man im Laufe der Jahre mehrere Zebras erlegt hat – was nicht unwahrscheinlich ist – stellt sich früher oder später die Frage, ob man für eine weitere Decke wirklich noch Platz hat. Oder ob man nicht gleich eine ganz andere Verwendung anstrebt.

Häufig werden Decken verschiedener Wildarten des südlichen Afrikas genutzt, um Kissen zu beziehen. Besonders Springbockdecken kommen dabei zum Einsatz, aber auch bei Hockern und Sesseln finden Felle Verwendung. Denn die Decke eines Zebras ist nicht nur schön und dekorativ, sondern auch äußerst langlebig. An dieser Stelle kommt die Manufaktur von Lesander Scharlaug ins Spiel, die exklusive Möbel aus norddeutscher Eiche fertigt. Das Holz der alten Eichen stammt aus Mecklenburg, wo Ralf Egbert Scharlaug, Lesanders Vater, im Forst tätig ist. Der gelernte Forstmann setzt sich dort für die nachhaltige und kluge Nutzung heimischer Wälder ein, handelt mit Holz in vielfältiger Form und ist auch im Bereich Klimawald sehr aktiv.



Mit welchen aus der Jagd stammenden Produkten arbeiten Sie?

Wie unser Holz stammen auch die jagdlich gewonnenen Materialien aus nachhaltigen Quellen und tragen dazu bei, einen geschlossenen, verantwortungsvollen Kreislauf zu schaffen. Statt neue Materialien wie Plastik zu produzieren oder auf Produkte aus Massentierhaltung zurückzugreifen, nutzen wir das, was uns die Natur zur Verfügung stellt. So erhalten Materialien wie Tierfelle oder -häute einen nützlichen und zugleich ästhetischen Zweck.

Natürlich stammt das Zebrafell, das in der Fotostrecke zu sehen ist, nicht aus unseren heimischen Wäldern. Solche Materialien erzählen jedoch oft eine besondere Geschichte – sie werden von Reisen mitgebracht und erinnern an persönliche Erlebnisse. Ein solches Fell kann eine bleibende Erinnerung an eine einmalige Safari sein und in Form eines Möbelstücks eine dauerhafte, greifbare Verankerung dieses Erlebnisses im eigenen Zuhause darstellen.

Auch unsere heimische Jagd bietet zahlreiche Möglichkeiten, außergewöhnliche Möbelkreationen zu verwirklichen. Ob Fuchsfell oder Rothirschleder – diese Materialien können nachhaltig genutzt und in unsere Möbel integriert werden. So wird aus jedem Stück nicht nur ein Möbelstück, sondern ein bedeutungsvoller Teil der eigenen Geschichte.



Den gesamten Beitrag über Lesander Scharlaug und die Fotostrecke finden Sie in der Ausgabe 62 des Magazins Jagdzeit. Hier geht es direkt zur Ausgabe der Jagdzeit.

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